Zwei Start-ups aus dem KIT mit Innovationspreis ausgezeichnet

Dr. Karl-Heinz Baringhaus, Konstantin Demir, Dr. Anna Popova, Dr. Simon Widmaier und Dr. Rainer Waldschmidt

v.l.n.r.: Dr. Karl-Heinz Baringhaus, Konstantin Demir, Dr. Anna Popova, Dr. Simon Widmaier und Dr. Rainer Waldschmidt

Die Initiative der Bundesregierung „Deutschland – Land der Ideen“ hat 100 innovative Projekte aus dem ganzen Bundesgebiet ausgezeichnet. Zwei der Preisträger “Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen” sind Kinemic und Renumics, die sich aus dem KIT heraus gegründet haben. Kinemic entwickelt Software zur Gestensteuerung und Texteingabe basierend auf Wearables. Somit können digitale Geräte – vom PC über Smartphone bis Augmented-Reality-Brille – spielend einfach bedient werden. Das KIT-Spin-off Renumics nutzt maschinelle Lernverfahren, um Computer Aided Engineering effizienter zu gestalten und Berechnungsingenieure zu entlasten. Mit dieser Software können auch Laien technische Simulationen am Computer durchführen. Die Preisträger bekommen professionelle Unterstützung bei der Vermarktung ihrer Ideen.

Highlights 2017 der Gründerschmiede des KIT

Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter uns und ein hoffentlich entspanntes Weihnachtsfest vor uns. Zeit, um die zurückliegenden Monate zu reflektieren und sich zu fragen, waren die Monate erfolgreich, wo muss ich noch besser werden, was habe ich gelernt und worauf kann ich anstoßen. Auch die Gründerschmiede des KIT blickt auf ein bewegtes Jahr 2017 zurück – wir wollen gemeinsam mit dir unsere Highlights des Jahres Revue passieren lassen.

MOMENTE 2017

Relaunch des Gründergrillens am CIE

Relaunch_GGDas beliebte Gründergrillen meldete sich im Sommer nach einer Kreativpause mit neuem Konzept und zwei neuen Teammitgliedern erfolgreich zurück. Was ist seitdem neu: das CIE organisiert das Event stets federführend und der jeweilige Hosting-Partner gestaltet den Abend inhaltlich. Verschiedene Möglichkeiten bieten hier das Vorprogramm von 18 bis 19 Uhr oder Formate wie die Start-up-Ecke und der Talent-Wall während des Grillens ab 20 Uhr.

Neu im Team!

Neu im TeamDas Team der Gründerschmiede am KIT hat 2017 Verstärkung bekommen. Maximilian Isensee ist für euch die erste Anlaufstelle am Center for Interdisciplinary Entrepreneurship (CIE). Neben der Beratung von Studierenden macht er die Eventorganisation z.B. für das Gründergrillen oder ist mit der Community Arbeit der Start-up Szene beschäftigt. Daniela Musial-Lemberg ist für die Gründerkommunikation zuständig und betreut die Kommunikationskanäle der Gründerschmiede wie z.B. unseren Newsletter oder die Website.

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Gründer des Monats: Renumics

Renumics_nDie Gründung der Renumics GmbH liegt kein Jahr zurück und bereits jetzt arbeiten sie mit vielen Firmen aus der Automobil-, der Chemie- sowie der Ma­schinenbauindustrie in Pilotprojekten zusammen. Seit November 2016 werden die drei Jungun­ternehmer durch das EXIST-Gründerstipendium unterstützt, im Februar 2017 folgte dann die offizielle Gründung. Das Spin-off nutzt maschinelle Lernverfahren, um Computer Aided Engineering effizienter zu gestalten und Berechnungsingenieure zu entlasten. Wir haben die Gründer im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

 

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Hochautomatisierte Simulationsberechnung

Das Spin-off Renumics GmbH nutzt maschinelle Lernverfahren, um Computer Aided Engineering effizienter zu gestalten und Berechnungsingenieure zu entlasten.

Crashtests sind eine kostspielige Angelegenheit. In frühen Entwicklungsstadien werden Kollisions­versuche daher oft durch Computersimulationen ersetzt, die tausendfach unter Berücksichtigung verschiedener Einflussfaktoren durchgeführt wer­den können. Diese Simulationen basieren meist auf computergestützten Prozessen, dem soge­nannten Computer Aided Engineering (CAE). Im Zentrum stehen dabei Berechnungsingenieu­re, die numerische Modelle erstellen und damit Konstrukteuren bei der Analyse und Optimierung ihrer Designs helfen. Entscheidende Zeit- und Kostentreiber sind dabei die vielen manuellen Arbeitsschritte. So investieren Berechnungsinge­nieure erhebliche Zeit in Routinetätigkeiten, wie etwa Geometrieaufbereitungen und Dateninteg­ration, anstatt sich auf Modellierungs- und Analy­searbeiten konzentrieren zu können. Genau hier setzt Renumics an: Das Spin-off aus dem KIT hat eine Software entwickelt, mit der sich CAE auto­matisieren lässt. Maschinelle Lernverfahren helfen dabei, Simulationsworkflows wesentlich effizien­ter zu gestalten.

Das Gründerteam von Renumics (v.l.n.r.): Steffen Slavetinsky, Markus Stoll und Dr. Stefan Suwelack.

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Spannung bis zum Ende beim Finale des upCAT #5

Beim Demo Day am vergangenen Montag war es endlich soweit: Zum Abschluss des Accelerator-Programms upCAT präsentierten die sechs Gründerteams in den Räumlichkeiten der IHK Karlsruhe ihre Ergebnisse aus den letzten zwölf Wochen, in denen sie gemeinsam mit Coaches und Mentoren an ihren Geschäftsmodellen gearbeitet hatten. Nach der Begrüßung durch Jenny Geis (Geschäftsbereichsleiterin der IHK Karlsruhe) und Professor Orestis Terzidis (Leiter des Instituts für Entrepreneurship, Technologie Management und Innovation EnTechnon), folgten die Pitches der Gründerteams, moderiert von Nina Stock (Innovations- und Relationsmanagement IRM), die durch den weiteren Abend führte.

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Prof. Dr. Orestis Terzidis während seiner Begrüßungsrede zum upCAT #5 Demo Day

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