Gründer des Monats: evoach

Rebecca Rutschmann, Anke Paulick und Pawel Hermann

evoach_logo_signatur_1_1_1„Coaching für alle“ ist das inoffizielle Motto von evoach, unser Gründer des Monats. Das 2019 gegründete Start-up evoach aus Karlsruhe hat die erste volldigitalisierte Selbstcoaching-Anwendung für Unternehmen und deren Mitarbeiter entwickelt. Zudem bietet das Gründerteam Frauenpower pur in der noch recht Männerlastigen Karlsruher Gründerszene. Wir haben evoach im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

Wofür steht euer Unternehmen?evoach_teamfoto
Evoach steht für mehr Selbstbestimmung, Engagement und kontinuierliche Weiterentwicklung. Rund um Future Work und mit dem Einsatz Künstlicher Intelligenz entwickeln wir eine Chat-Bot geführte, webbasierte Selbstcoaching Anwendung. Damit bieten wir Mitarbeitern und Teams einen ganz neuen, einfachen und benutzerfreundlichen Zugang zu Coaching in Unternehmen. Die Mitarbeiter werden durch themenbezogene und lösungsorientierte Coaching-Themen geführt, beispielsweise Konflikte lösen, Gespräche vorbereiten oder Entscheidungen treffen. Sie erarbeiten dabei eigene aktuelle Lösungsansätze und leiten konkrete Handlungsschritte für sich ab. Das Konzept haben wir 2019 um den Team-Bereich erweitert, vor allem zur besseren Vorbereitung von agilen Retrospektiven.

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Effektiv kassieren mit intelligenten Kameras

Axel-Bohl-Preis-1Auvisus, ein Spin-off des KIT, wurde im Rahmen der Gala zur Verleihung des Frankfurter Preises der Gemeinschaftsgastronomie am 7. Oktober ausgezeichnet. Das Deutsche Institut für Gemeinschaftsgastronomie (DIG) würdigte auf großer Bühne das Nachwuchsprojekt mit dem Axel‐Bohl‐Preis 2019. Eine Experten-Jury hatte zuvor die eingereichten Arbeiten nach vier definierten Kriterien bewertet – unter anderem Präsentation, Originalität und die Bedeutung für die Praxis. Nach Meinung der Jury leistet Auvisus einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Gastronomiebranche in Bezug auf Digitalisierung, künstliche Intelligenz und Automation. Das junge Spin-off automatisiert Kassiervorgänge mithilfe von Kamerabildverarbeitung und künstlicher Intelligenz.

Bildrechte: Thomas Fedra,  Food Service

Gründer des Monats Juli: heat_it

Team_Christof_Stefan_Lukas_Armin_reducedUnsere Gründer des Monats Juli sind heat_it. So schön der Sommer auch ist, einen entscheidenden Nachteil hat er: juckende Mücken- und schmerzende Wespenstiche. Glücklicherweise gibt es zur Symptombehandlung das wissenschaftlich nachgewiesene Prinzip der Hyperthermie – die Behandlung mittels Wärme. Verfügbare Produkte konnten die vier Gründer nicht überzeugen und so haben sie den heat_it Realität werden lassen. Wir haben die Gründer im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

heat_it_Appscreen_box_reducedWofür steht euer Unternehmen?
Der heat_it ermöglicht dir eine sorgenfreie Zeit in der Natur, da er dich jederzeit und perfekt auf deine Bedürfnisse zugeschnitten von juckenden Mückenstichen und schmerzenden Wespenstichen befreit. Im Start-up arbeiten wir mit Hochdruck daran den heat_it als hochwertiges, ressourcenschonendes Medizinprodukt auf den Markt zu bringen. Derzeit läuft unsere Crowfunding-Kampagne auf Startnext, wo man sich den heat_it vor allen anderen sichern kann und mehr über unser Produkt & Unternehmen lernt.

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Bessere Simulation für den Leichtbau

Das Gründerteam von SIMUTENCE (v.l.): Dr. Martin Hohberg, Dr. Benedikt Fengler und Dominik Dörr helfen Unternehmen beim Einsatz faserverstärkter Kunststoffe mit Simulationslösungen. (Bild: SIMUTENCE)

Das Gründerteam von SIMUTENCE (v.l.): Dr. Martin Hohberg, Dr. Benedikt Fengler und Dominik Dörr helfen Unternehmen beim Einsatz faserverstärkter Kunststoffe mit Simulationslösungen. (Bild: SIMUTENCE)

Unsicherheiten und Kosten bei der Entwicklung und dem Einsatz von faserverstärkten Kunststoffen verringern – das wollen die drei Gründer von SIMUTENCE erreichen. Tatsache ist, dass faserverstärkte Kunststoffe hervorragende mechanische Eigenschaften, wie bspw. eine hohe Materialsteifigkeit und gleichzeitig ein sehr geringes Gewicht, bieten. „Gerade im Zuge der Elektromobilität und der Reduktion von CO2-Emissionen spielt der Leichtbau eine immer größere Rolle“, so Dominik Dörr aus dem Gründerteam. „Faserverbundwerkstoffe, die viele auch als ‚Carbon‘ bezeichnen, weisen nämlich ein enormes Leichtbaupotenzial auf, z.B. in Fahrzeugstrukturen. Jedoch sind zur optimalen Ausschöpfung des Leichtbaupotenzials geeignete Simulations- und Optimierungsmethoden notwendig.“ Die Belastbarkeit entsprechender Bauteile, ebenso wie die Herstellbarkeit in Produktionsprozessen lässt sich aber mit aktuell verfügbarer Software nicht ausreichend genau simulieren und auslegen. Die Folge für die Unternehmen sind Unsicherheiten in der Herstellung und dem Einsatz sowie oft hohe Kosten. Gleichzeitig sind geeignete Simulationsmethoden zur Verringerung dieser Unsicherheiten kommerziell nur sehr eingeschränkt verfügbar. Weiterlesen

Gründer des Monats: SIMUTENCE

DruckUnsere Gründer des Monats Mai sind SIMUTENCE. Das Spin-off hilft Unternehmen beim Einsatz faserverstärkter Kunststoffe. Wir haben die drei Gründer im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

Ausgründung Simutence

Wofür steht euer Unternehmen?
Im Zuge der Elektromobilität und der Reduktion von CO2-Emissionen spielt der Leichtbau eine immer größere Rolle. Faserverbundwerkstoffe, was viele auch als „Carbon“ bezeichnen, weisen ein enormes Leichtbaupotential auf. Jedoch sind zur optimalen Ausschöpfung des Leichtbaupotentials geeignete Simulations- und Optimierungsmethoden notwendig. Darüber hinaus ist der Einsatz von Faserverbundwerkstoffen aufgrund hoher Unsicherheiten in der Herstellung und im Betrieb häufig zu teuer. Außerdem sind geeignete Simulationsmethoden zur Verringerung dieser Unsicherheiten kommerziell nur sehr eingeschränkt verfügbar.
Unser Ansatz ist daher eine virtuelle Prozesskette, welche eine ganzheitliche und effiziente Produktentwicklung mit Faserverbundwerkstoffen ermöglicht. Hierfür bieten wir Add-ons für in der Industrie bereits etablierte Software an. Diese bieten wir einerseits für den direkten Einsatz beim Kunden, aber auch in Form von Ingenieursdienstleistungen an. Dabei liegt unser Schwerpunkt auf der Simulation der Herstellungsprozesse, welche bei Faserverbundwerkstoffen entscheidend für die sich einstellenden Bauteileigenschaften sind, sowie auf der Optimierung von Bauteilkonstruktionen zur optimalen Ausnutzug des Leichtbaupotentials. Kurz gesagt, wir helfen Konstrukteuren und Herstellern von Faserverbundbauteilen, Leichtbaulösungen auf Basis unserer virtuellen Prozesskette und unseres Know-hows zu entwickeln und zu optimieren.

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