Gründer des Monats Dezember: robodev GmbH

robodev_logo_180px_breitEine Automatisierungslösung mit intelligentem Modulbaukasten, die keine Programmierkenntnisse erfordert und gleichzeitig in nur wenigen Stunden individuell an neue Produkte angepasst werden kann? Was sich wie der Traum vieler Unternehmen anhört, hat das KIT-Spin-off robodev GmbH in die Realität umgesetzt. Die frisch gekürten Gewinner des WECONOMY 2016 bieten als Technologieführer flexible Lösungen und damit hohe Produktivität bei der Herstellung kleiner Stückzahlen. Höchste Zeit, die Gründer zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten zu befragen.

Die Gründer von rhobodev (v.l.n.r.): Dr. Julien Mintenbeck, Dr. Jens Liedke und Dr. Andreas Bihlmaier.

Die Gründer von robodev (v.l.n.r.): Dr. Julien Mintenbeck, Dr. Jens Liedke und Dr. Andreas Bihlmaier.

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Gas-to-Liquid-Anlagen im Kompaktformat

Die KIT-Ausgründung INERATEC GmbH präsentiert chemische Anlage mit mikrostrukturiertem Reaktor zur Umwandlung von Gasen in Kraftstoffe. 

Die Idee, flüssige Kraftstoffe aus Gasen zu gewinnen, ist keine neue – wohl aber die innovative Kompaktheit und damit die dezentrale Anwendung der Anlage der KIT-Ausgründung INERATEC. Bisher kamen sogenannte Gas-to-Liquid-Anlagen nur in großtechnischen Dimensionen zum Einsatz. Im Rahmen von Forschungsarbeiten am KIT haben die Gründer Dr. Tim Böltken, Philipp Engelkamp, Prof. Peter Pfeifer und Dr. Paolo Piermartini intensiv an chemischen Reaktoren gearbeitet, mit deren Hilfe sich auch kleine und mittlere Gasmengen in Kraftstoffe sowie in hochwertige Wachse umwandeln lassen. Genutzt werden können sowohl fossile als auch erneuerbare methanhaltige Gase, wie zum Beispiel Biogase oder Klärgase. Lohnenswert sind die Gas-to-Liquid-Anlagen, die INERATEC als containerisierte, schlüsselfertige Lösung vertreibt, besonders bei Prozessen, bei denen unerwünschte Gase als Neben- oder Abfallprodukte anfallen.

INERATEC

Die Gründer Dr. Paolo Piermartini, Dr. Tim Böltken, Prof. Peter Pfeifer und Philipp Engelkamp (v.l.n.r.) vor der INERATEC Power-to-Liquid- Anlage.

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KIT-Spin-off ArtiMinds Robotics nimmt Kurs auf die USA

Für die ArtiMinds Robotics GmbH geht es Anfang 2017 für drei Monate nach New York. Das Spin-off des KIT wurde für den German Accelerator ausgewählt – ein Programm, das Gründern den Eintritt in den amerikanischen Markt erleichtern soll.

Das Team der ArtiMinds Robotics GmbH

Das Team der ArtiMinds Robotics GmbH

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Tag of the Month: Spin-off

Spin-offs sind Ausgründungen aus Universitäten und Forschungseinrichtungen, die auf Technologien, Produkten und Verfahren aus der Ursprungsorganisation basieren. Gründer eines Spin-offs nutzen ihre bisherigen Forschungsergebnisse als Basis, um ein eigenes Geschäftskonzept zu entwickeln und das wirtschaftliche Potential der Innovation auszuschöpfen.

Anders als bei klassischen Start-ups basiert die Geschäftsidee auf geschütztem Know-how, in der Regel auf einem oder mehreren Schutzrechten, die im Rahmen der Angestelltentätigkeit entstanden sind. Daher gehört das dabei entstandene Know-how oder Intellectual Property laut Arbeitnehmererfindergesetz dem Arbeitgeber und nicht den Gründern selbst. Im Regelfall schließen Arbeitgeber und Gründung einen Lizenzvertrag miteinander ab oder der Arbeitgeber verkauft die Rechte an die Gründung. Um wissenschaftlichen Beschäftigten den Weg in die Selbständigkeit zu erleichtern, fungieren Universitäten und Forschungseinrichtungen zudem oft auch als Inkubatoren, sodass die Gründer weiterhin vom Netzwerk und der Ausstattung der Institute profitieren können.

Bist auch du daran interessiert, eine Geschäftsidee auf Basis deiner Forschungsergebnisse zu entwickeln? Dann kontaktiere die Gründerberater der KIT-Gründerschmiede und informiere dich über deine Möglichkeiten als Gründer und Formen der Finanzierung.

KIT-Spin-off R3DT für Vorreiterrolle in der digitalen Transformation ausgezeichnet

Von rechts: Gründer und Geschäftsführer Andreas Rüdenauer, Laudator Bernd Kuhlenkötter und Juror Achim Gauß

Von rechts: Gründer und Geschäftsführer Andreas Rüdenauer, Laudator Bernd Kuhlenkötter und Juror Achim Gauß

Die Rüdenauer 3D Technology GmbH (R3DT) hat auf der Motek-Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung, die vom 10. bis 13.10.2016 in Stuttgart stattfand, einen handling award in der Kategorie Handhabung und Montage erhalten. Ausgezeichnet wurde das Virtual-Reality-System Cross Connected® HoloDeck, mit dem Produktionsunternehmen ihre Prozesse erheblich beschleunigen, ganzheitlich optimieren und umfassend vernetzen können – unter realistisch simulierter Einbindung von Entwicklungspartnern und über mehrere Standorte hinweg.

Cross Connected® HoloDeck ermöglicht in der virtuellen Welt „ein modernes hochentwickeltes digitales Abbild der Zukunft und nimmt damit eine Vorreiterrolle in der digitalen Transformation ein”, so die Begründung der Jury für die Auszeichnung. Für Juror Achim Gauß, Geschäftsführer der Zimmer Group in Rheinau, macht das „Zehntel der bisherigen Kosten das System so interessant und damit auch für einfache Projekte anwendbar: Wir sehen einen guten Schritt in eine moderne Arbeitsweise”.

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