Tag of the Month: Spin-off

Spin-offs sind Ausgründungen aus Universitäten und Forschungseinrichtungen, die auf Technologien, Produkten und Verfahren aus der Ursprungsorganisation basieren. Gründer eines Spin-offs nutzen ihre bisherigen Forschungsergebnisse als Basis, um ein eigenes Geschäftskonzept zu entwickeln und das wirtschaftliche Potential der Innovation auszuschöpfen.

Anders als bei klassischen Start-ups basiert die Geschäftsidee auf geschütztem Know-how, in der Regel auf einem oder mehreren Schutzrechten, die im Rahmen der Angestelltentätigkeit entstanden sind. Daher gehört das dabei entstandene Know-how oder Intellectual Property laut Arbeitnehmererfindergesetz dem Arbeitgeber und nicht den Gründern selbst. Im Regelfall schließen Arbeitgeber und Gründung einen Lizenzvertrag miteinander ab oder der Arbeitgeber verkauft die Rechte an die Gründung. Um wissenschaftlichen Beschäftigten den Weg in die Selbständigkeit zu erleichtern, fungieren Universitäten und Forschungseinrichtungen zudem oft auch als Inkubatoren, sodass die Gründer weiterhin vom Netzwerk und der Ausstattung der Institute profitieren können.

Bist auch du daran interessiert, eine Geschäftsidee auf Basis deiner Forschungsergebnisse zu entwickeln? Dann kontaktiere die Gründerberater der KIT-Gründerschmiede und informiere dich über deine Möglichkeiten als Gründer und Formen der Finanzierung.

KIT-Spin-off R3DT für Vorreiterrolle in der digitalen Transformation ausgezeichnet

Von rechts: Gründer und Geschäftsführer Andreas Rüdenauer, Laudator Bernd Kuhlenkötter und Juror Achim Gauß

Von rechts: Gründer und Geschäftsführer Andreas Rüdenauer, Laudator Bernd Kuhlenkötter und Juror Achim Gauß

Die Rüdenauer 3D Technology GmbH (R3DT) hat auf der Motek-Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung, die vom 10. bis 13.10.2016 in Stuttgart stattfand, einen handling award in der Kategorie Handhabung und Montage erhalten. Ausgezeichnet wurde das Virtual-Reality-System Cross Connected® HoloDeck, mit dem Produktionsunternehmen ihre Prozesse erheblich beschleunigen, ganzheitlich optimieren und umfassend vernetzen können – unter realistisch simulierter Einbindung von Entwicklungspartnern und über mehrere Standorte hinweg.

Cross Connected® HoloDeck ermöglicht in der virtuellen Welt „ein modernes hochentwickeltes digitales Abbild der Zukunft und nimmt damit eine Vorreiterrolle in der digitalen Transformation ein”, so die Begründung der Jury für die Auszeichnung. Für Juror Achim Gauß, Geschäftsführer der Zimmer Group in Rheinau, macht das „Zehntel der bisherigen Kosten das System so interessant und damit auch für einfache Projekte anwendbar: Wir sehen einen guten Schritt in eine moderne Arbeitsweise”.

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Sommerzeit = Urlaubszeit! … auch für Gründer?

Sommerferien in Baden-Württemberg, vorlesungsfreie Zeit am KIT – höchste Zeit also, um sich ein paar freie Tage zu gönnen und am Meer, in den Bergen oder bei einem Städtetrip zu entspannen und neue Kraft zu tanken. Doch wie sehen die Sommermonate unserer Gründer aus? Kann man sich als Unternehmer ein paar freie Tage gönnen? Wir haben im Rahmen unserer Testimonialkampagne die Gründer von Campusjäger, InReal, ArtiMinds und RESTUBE befragt.

Martin Trenkle, Mitgründer der studentischen Personalvermittlung Campusjäger

Martin Trenkle, Mitgründer der studentischen Personalvermittlung Campusjäger

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Gründer des Monats Juli: GoSilico GmbH

gosilico_Logo_229x71Das KIT-Spin-off GoSilico entwickelt eine Software zur computergestützten Prozessentwicklung in der Biopharma-Branche. Mithilfe ihrer Simulations-Technologie können Unternehmen Experimente innerhalb weniger Sekunden auf dem Rechner abbilden. Wir haben die Gründer der GoSilico GmbH im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

Das Gründerteam von GoSilico: Prof. Dr. Jürgen Hubbuch, Dr. Teresa Beck, Dr. Tobias Hahn und Dr. Thiemo Huuk (v. l. n. r.)

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Gesten erobern Industrieprozesse

Die KIT-Ausgründung Kinemic GmbH entwickelt eine Software zur Texteingabe und Geräteinteraktion auf Basis von Gestensteuerung für den industriellen Einsatz.

Der Weg zum Unternehmer begann für Dr. Christoph Amma mit seiner Dissertation am Lehrstuhl für Kognitive Systeme in der Informatik am KIT: „Ich habe mich während der Promotion mit den Möglichkeiten zur Erkennung und Interpretation menschlicher Bewegungen auseinandergesetzt, insbesondere Gesten- und Handschrifterkennung. Daraus entstand letztlich ‚Airwriting‘.“ Ein System, mit dem ohne ein Schreib- oder Eingabegerät Buchstaben in die Luft geschrieben und erkannt werden können. Texte werden so allein über Handbewegungen erfasst.

Mit dieser Entwicklung sorgte der Erfinder Amma für Aufsehen. Er erhielt einige Preise und Auszeichnungen für seine wissenschaftliche Arbeit, beispielsweise 2013 den „Google Faculty Research Award“. Die technische Umsetzung wurde von Marcus Georgi begleitet, ebenfalls Informatiker am KIT. Der positive Zuspruch und das steigende Interesse an der Airwriting-Technologie bestätigten die beiden Wissenschaftler darin, die Forschungsergebnisse zu einer konkreten Anwendung weiterzuentwickeln. So lag der Entschluss zur Unternehmensgründung nahe. Amma erzählt: „Es ist ein spannender Weg vom wissenschaftlichen Nachweis bis zum Einsatz beim Kunden. Das bedeutet viel Entwicklungsarbeit, um die eigene Vision umzusetzen.“ Tomt Lenz, ebenfalls KIT-Absolvent, stieß zum Team dazu. „Durch meine vorherige Tätigkeit als Unternehmensberater konnte ich wertvolle Erfahrungen im Unternehmensaufbau mit einbringen“, ergänzt Lenz.

KINEMIC

Das Team von Kinemic möchte die Bedienung von digitalen Geräten im industriellen Einsatz revolutionieren: Dr. Christoph Amma, Marcus Georgi, Tomt Lenz.

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