KIT Entrepreneurship Talk mit Tim Stracke – Vor der Idee ist Gründergeist gefragt

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Tim Stracke von Chrono24

Vor der vorlesungsfreien Zeit fand am 16.07.2015 der letzte KIT Entrepreneurship Talk im Sommersemester statt. Zu Gast war dieses Mal Tim Stracke, Co-CEO von Chrono24. Stracke stieg 2010 in den Onlinemarktplatz für Luxusuhren ein. Inzwischen gehört das Unternehmen zu den führenden globalen Marktplätzen in diesem Bereich. Der Erfolg wurde kürzlich mit einem Investment gekrönt – das Unternehmen erhält 21 Millionen Euro von Insight Venture Partners. Wir gratulieren!

Stracke hat an der Universität Karlsruhe TH (heutiges KIT) Wirtschaftsingenieurswesen studiert und absolvierte zusätzlich seinen MBA an der Golden Gate University in San Francisco. Nach dem Studium war Stracke im Consulting tätig, wenig später gründete er sein erstes eigenes Unternehmen. Bevor er Geschäftsführer von Chrono24 wurde, konnte er sehr viel Erfahrung in der Gründerszene sammeln. Beim E-Talk teilte er seine ‚Lessons Learned‘ als Gründer und Unternehmer, für die Besucher gab es persönliche Empfehlungen und Tipps.

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RESTUBE holt den Deutschen Gründerpreis 2015 nach Karlsruhe

Am 30.06.2015 wurde der diesjährige Deutsche Gründerpreis in Berlin verliehen. Der Wettbewerb wird von den Partnern stern, Sparkassen, ZDF und Porsche ausgelobt und gehört zu den bedeutendsten Auszeichnungen für Gründer und Unternehmer in Deutschland. Er wird jährlich in den Kategorien Schüler, StartUp, Aufsteiger, Sonderpreis und Lebenswerk ausgeschrieben. Diesmal hatten es gleich zwei KIT-Gründungen bis ins Finale geschafft und fieberten bei der feierlichen Verleihung mit.

Preisträger RESTUBE, Kategorie StartUp |Bildquelle: Franziska Krug / Deutscher Gründerpreis

Bildquelle: Franziska Krug / Deutscher Gründerpreis

Das Start-up RESTUBE GmbH trat in der Kategorie „StartUp“ gegen Customized Drinks GmbH und OnPage.org GmbH an. RESTUBE entwickelt, produziert und vertreibt aufblasbare Auftriebskörper im Bereich Wassersport. In einer kritischen Situation bläst sich mittels einer Gaspatrone ein Auftriebskörper auf. Damit kann sich der Nutzer vor dem Ertrinken retten. RESTUBE ist sozusagen das aufblasbare Backup für alle Wassersportler. Am Abend der Preisverleihung setzte sich RESTUBE mit ihrer weltweit einzigartigen „Rettungsboje“ gegen die Konkurrenz durch. Das Team um Christopher Fuhrhop und Marius Kunkis gewann den Deutschen Gründerpreis in der Kategorie „StartUp“. Wir gratulieren dem Team zu diesem großen Erfolg!

In der Kategorie „Aufsteiger“ ging das 2007 gegründete KIT-Spin-off Nanoscribe GmbH ins Rennen, neben Jimdo und Little Bird. Nanoscribe wurde aufgrund fachlicher und unternehmerischer Kompetenz sowie für den Sprung aus der Grundlagenforschung zum Markterfolg für den Gründerpreis nominiert. Das Unternehmen stellt 3D-Drucker für die Mikro- und Nanometerskala her und bietet auf verschiedene Anwendungsbereiche zugeschnittene Fotolacke und Prozesslösungen an. Leider entschied sich die Jury schließlich für ein anderes Team und ehrte Jimdo mit dem Deutschen Gründerpreis als „Aufsteiger“. Nichtsdestotrotz ist die Finalrunde eine hohe Anerkennung für das Nanoscribe-Team.

Dass es dieses Jahr gleich zwei KIT-Teams zum Gründerpreis geschafft haben, macht uns besonders stolz. Wir beobachten mit Freude die Weiterentwicklung der Gründungskultur am KIT und in der Fächerstadt. Wir gratulieren beiden Teams zur erfolgreichen Teilnahme an diesem renommierten Wettbewerb und zur besonderen Auserkennung herausragender unternehmerischer Leistung in Deutschland!

Weitere Informationen zum Deutschen Gründerpreis unter: www.deutscher-gruenderpreis.de

KIT Entrepreneurship Talk – Silicon Valley meets Karlsruhe

Dr. Guido Appenzeller (Quelle: abusix)

Dr. Guido Appenzeller (Quelle: abusix)

Im Rahmen des von dem Karlsruher Start-up abusix gehosteten Special Events “Silicon Valley meets Karlsruhe” fand am 12.05.2015 der KIT Entrepreneurship Talk mit Dr. Guido Appenzeller statt.

Dr. Appenzeller hat bis 1996 in Karlsruhe Physik studiert und seine Diplomarbeit am KIT-Institut für Anthropomatik und Robotik (IPR) bei Prof. Dr. Dillmann geschrieben. Seine Doktorarbeit hat er dann 2005 am Institut für Informatik an der Stanford University abgelegt, an der er von 2008 bis 2010 auch beratend als Juniorprofessor tätig war. Weiterlesen

„From Invention to Innovation“ – Patente, Lizenzen und die Perspektive des Gründens

Am 16.03.2015 startete die erste von zwei Weiterbildungsveranstaltungen für professionelle Patentverwertung in diesem Jahr. Eingeladen waren KIT-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter, die sich für den Schutz geistigen Eigentums und für Technologieverwertung interessieren. Unter dem Titel „From Invention to Innovation“ informierte das KIT-Innovationsmanagement in Zusammenarbeit mit dem Fortbildungszentrum für Technik und Umwelt (FTU) über die wichtigsten Grundlagen und Services am KIT.

Die halbtägige Veranstaltung im Rahmen des Weiterbildungsprogramms WaTT (Wissensaufbau und Technologietransfer) stand ganz im Zeichen der Erfindung, die sich durch ihren Schutz – z.B. in Form von Patenten bis hin zur ihrer Kommerzialisierung – zur Innovation entwickeln kann. Innovationen können dabei in Form von Lizenzvereinbarungen ihren Weg in die Industrie finden (Technologietransfer) oder die Basis einer Ausgründung bilden. Der Technologietransfer in Form einer Ausgründung spielt am KIT eine immer größere Rolle. Deshalb konzentrierte sich auch dieses Mal wieder ein Teil des Vortrags auf die Angebote und Gründerservices am KIT. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten einen Einblick in die Welt der Start-ups und Spin-offs aus dem KIT. Beim anschließenden Get-together war genug Zeit, um die Themen gemeinsam mit den Teilnehmern noch einmal zu reflektieren. So konnte z.B. die Frage geklärt werden, ob die aus dem Institut entstandenen Spin-offs zum KIT gehören oder eigenständig sind.

Genauso half die Weiterbildung auch konkret zwei Gründungsinteressierten aus der Wissenschaft. Sie hatten ihre Gründungsidee bereits im KIT-eigenen Accelerator upCAT vorangetrieben und waren nun dankbar über das erweiterte Wissen aus dem Seminar zu den Themen Patente und Lizenzen. Somit steht der Ausgründung nichts mehr im Wege. Wir drücken den Gründungsprojekten die Daumen!

Die nächste Weiterbildung „From Invention to Innovation“ findet am 06.10.2015 statt. Merke dir jetzt schon den Termin vor oder melde dich direkt bei der FTU an. Das Seminar findest du unter dem FTU-Kürzel MB431 im Programm.

Innovation – Fluch oder Segen!?

Die Krise ist kaum vorbei und schon ruft das ganze Land nach Innovationen. In Zeiten der florierenden Informationstechnik, des Energiewandels und der Frage nach unserer zukünftigen Mobilität können wir mit Sicherheit nicht darauf verzichten. Nur sind Innovationen wirklich das Allheilmittel unserer Probleme und sollte man auf Biegen und Brechen innovativ sein, um Erfolg zu ernten? Weiterlesen

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