Spannung bis zum Ende beim Finale des upCAT #5

Beim Demo Day am vergangenen Montag war es endlich soweit: Zum Abschluss des Accelerator-Programms upCAT präsentierten die sechs Gründerteams in den Räumlichkeiten der IHK Karlsruhe ihre Ergebnisse aus den letzten zwölf Wochen, in denen sie gemeinsam mit Coaches und Mentoren an ihren Geschäftsmodellen gearbeitet hatten. Nach der Begrüßung durch Jenny Geis (Geschäftsbereichsleiterin der IHK Karlsruhe) und Professor Orestis Terzidis (Leiter des Instituts für Entrepreneurship, Technologie Management und Innovation EnTechnon), folgten die Pitches der Gründerteams, moderiert von Nina Stock (Innovations- und Relationsmanagement IRM), die durch den weiteren Abend führte.

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Prof. Dr. Orestis Terzidis während seiner Begrüßungsrede zum upCAT #5 Demo Day

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Gründer des Monats Januar: emmtrix Technologies GmbH

Das KIT-Spin-off emmtemmtrix_logo_229x71rix Technologies bietet mit dem emmtrix Code Generator (eCG) und dem emmtrix Parallel Studio (ePS) innovative Softwarelösungen für eingebettete Singlecore- und heterogene Multicore-Systeme an. Die Unterstützung von MATLAB- und Scilab-Umgebungen ermöglicht die Integration in bereits vorhandene Softwareentwicklungsabläufe. Dadurch können die beiden Tools beispielsweise bei der Entwicklung von automatischen Einparkhilfen und von autonomen Fahrsystemen eingesetzt werden. Ein Jahr nach ihrer Teilnahme am KIT-Accelerator-Programm upCAT haben wir die Gründer im Interview zu der Idee, der Gründungszeit und den Zukunftsaussichten befragt.

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Die Gründer von emmtrix (v.l.n.r.): Michael Rückauer, Frederik Riar, Oliver Oey, Dr.-Ing. Timo Stripf

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Gelungener Auftakt für den upCAT#5

Diese Woche starteten sechs Teams in die Kick-Off Week des KIT-Accelerator-Programms upCAT. Das zwölfwöchige Intensivprogramm geht damit bereits in die fünfte Runde. Die Teams werden in dieser Zeit auf ihrem Weg zum validen Geschäftsmodell unterstützt und dabei von Coaches und Mentoren begleitet und gefördert. Trainings, Practice-Sessions, Experten-Vorträge aus Industrie und Wirtschaft sowie intensiver Austausch mit anderen Gründern sind feste Bestandteile des upCAT.

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Prof. Dr. Orestis Terzidis

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Blitzinterview mit Abilio Avila, Projektleiter des
Accelerator-Programms upCAT

abilio_avila_15-11-15_05Zwölf Wochen intensives Coaching und harte Arbeit auf dem Weg zum validen Geschäftsmodell – das erwartet Gründerteams beim upCAT, dem Accelerator-Programm für Studierende und wissenschaftliche Beschäftigte des KIT, das Gründer bei der Beschleunigung des Markteintritts unterstützt.

Organisiert wird der upCAT in diesem Jahr von einem neuen Projektleiter: Abilio Avila. Wir haben ihn zum Blitzinterview getroffen.

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emmtrix bändigt Mehrkernprozessoren

Die KIT-Ausgründung emmtrix Technologies GmbH erleichtert die Programmierung von Mehrkernprozessoren und holt damit mehr Leistung aus eingebetteten Computersystemen heraus.

 

Die Gründer von emmtrix Technologies (v.l.n.r.): Michael Rückauer, Frederik Riar, Oliver Oey und Dr. Timo Stripf. (Quelle: KIT, Meißner)

Die Gründer von emmtrix Technologies (v.l.n.r.): Michael Rückauer, Frederik Riar, Oliver Oey und Dr. Timo Stripf. (Quelle: KIT, Meißner)

Was bei Desktop-Computern und Laptops bereits als Standard gilt, ist im Bereich der eingebetteten Systeme, wie zum Beispiel in Telekommunikationsgeräten, Automobiltechnik oder industriellen Steuersystemen, ebenfalls auf dem Vormarsch: Prozessoren aus zwei oder mehr Prozessorkernen für höhere Geschwindigkeit und Leistung. Die bessere Performance im Vergleich zu Einkernprozessoren wird allerdings nur dann gewährleistet, wenn die Aufgabenverteilung auf mehrere Prozessorkerne effizient und problemlos funktioniert. Eine solche Parallelisierung wird bislang manuell umgesetzt: Hoher Zeit- und Kostenaufwand sowie spezielle Programmierkenntnisse schrecken vor der Nutzung ab.

Eine Forschungsgruppe des KIT-Instituts für Technik der Informationsverarbeitung (ITIV) unter der Leitung von Professor Jürgen Becker machte sich bereits 2011 auf die Suche nach Lösungen zur Vereinfachung der Parallelisierung von Mehrkernprozessoren. Im EU-Projekt „Algorithm Parallelization for Multicore Architectures“, kurz ALMA, entwickelten Wissenschaftler gemeinsam mit Industriepartnern eine innovative Programmierumgebung. Teil der Forschergruppe waren die Informatiker und Elektrotechniker Dr.-Ing. Timo Stripf, Michael Rückauer und Oliver Oey, die auf Basis des bei ALMA entwickelten Softwarewerkzeugs die Ausgründung anstrebten. „Etwa 40 Personenjahre wurden in die Entwicklung investiert. Zum Ende des Projekts war uns klar, dass wir mit der Technologie ein Unternehmen aufziehen wollen, damit die wertvollen Ergebnisse weiterhin nutzbar sind“, erklärt Timo Stripf.

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