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„Walk of Flame“ – Architekturstudierende entwickeln Umsetzungsideen

Das KIT blickt inzwischen auf eine beachtliche Zahl an engagierten und kreativen Gründer/innen zurück. Studierende, KIT-Beschäftigte und Absolventen fassen immer öfter den Entschluss, einen unternehmerischen Weg in die Selbstständigkeit anzutreten. Mit der 2013 gestarteten Förderung durch das Programm „EXIST-Gründungskultur“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) stieg die Anzahl der Gründungsprojekte noch einmal deutlich – so gingen 2014 beispielsweise 33 Gründungen aus dem KIT hervor.

WalkOfFlame_176x200In Lauf der Konzeptions- und Ideenphase zum Projekt KIT-Gründerschmiede bestand bereits der Wunsch, die Gründerteams zu würdigen und Gründungsaktivitäten auf dem Campus präsenter zu machen. Daraus entstand die Idee eines „Walk of Flame“ – eine sichtbare Installation aller Gründungsprojekte und gegründeter Unternehmen, ähnlich wie der amerikanische Walk of Fame zur Ehrung von bedeutenden Persönlichkeiten in Film und Fernsehen. Mit dem Walk of Flame sollen motivierte, mutige Gründer/innen geehrt werden, die für ihre Ideen brennen und engagiert am Erfolg ihres Unternehmens arbeiten. Die ständige Präsenz auf dem Campus trägt darüber hinaus zur Stärkung der KIT-Gründungskultur bei, indem Gründen als gleichberechtigte Option für die eigene Lebensplanung begriffen werden kann.

Um sich diesem Teilprojekt anzunähern, wurde ein Ideenwettbewerb in Kooperation mit dem KIT-Institut Entwerfen und Bautechnik, Fachgebiet Building Lifecycle Management (BML), ins Leben gerufen. Im Lauf des Sommersemesters erarbeiteten die Studierenden im Rahmen eines Stegreifs, also einer unbetreuten Projektarbeit, Konzepte für den „Walk of Flame“. Die Architekturstudierenden hatten knapp einen Monat Zeit, um Ideen für ein öffentliches, dauerhaftes, wertiges und vor allem erweiterbares Denkmal zu kreieren. Vier ganz unterschiedliche Ansätze wurden schließlich am 20.05.2015 präsentiert, aus denen das Team der KIT-Gründerschmiede nun die beste Idee ausgewählt. Neben Kreativität, Sichtbarkeit und Umsetzbarkeit entscheidet auch der geschätzte Kostenaufwand für die Realisierung über den Gewinn beim Ideenwettbewerb. Alle eingereichten Ideen werden in der Gründergalerie beim KIT Venture Fest am 30. Juni im Audimax ausgestellt und der Gewinner des Ideenwettbewerbs gekürt.

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